Im Sehnen liegt die Sucht nach dem was nur ersehnt sein kann
Erwägen – was, wenn – nur ein Tanz mit Schall und Rauch
Die Wahrheit zieht im Körper, legt sich in die Brust
Bewusst der nicht-Realität wird doch alles an Ihr gemessen
Der Wille da, der Weg bleibt aus,
im Wollen und es doch nicht haben könnens
Da ist sie stark.
Ist es gewillt, wird oftmals das gewollte nicht meht Wollenswert.
Verwehrt bleibt einzig das ersehnte, und im Verwehren wächst sie stätig nur
So ist im Sehnen nur das kurze Glück zu finden
Im Raum des Möglichen und Unmöglichen zugleich
Ja denn da liegt sie diese Sucht
Denn wär es nur das ziehen in die Lunge
Und nicht der Rausch der jedem Zuge stätig folgt
Dann wär des Kiffers letzte Kippe schon lang im Aschegrab verglüht.
Allein das high zieht in den Bann.
Drückt in der Brust, ist stärker als der Kopf.
Die Sucht sie zieht sich aus dem Sehnen
Fata Morgana die den Durst nie stillt
Und trotzdem trink ich sie die Lüge, und setzt den Becher nicht mehr ab
Denn wo die Wahrheit mich nicht findet,
wird dieser Becher niemals leer
Aber so ist mit dem Wollen, was man nicht haben kann
So wird das Sehnen mich ertränken,
und an der Sucht verdurst ich noch